Testament erstellen: 7 häufige Fehler –
und wie Sie sie vermeiden!
Ein Testament soll Streit verhindern – tut es aber nur, wenn Form und Inhalt passen. Hier sind die häufigsten Fehler, die wir in der Praxis sehen – kompakt mit Lösung.
1) Formfehler
Ein privates Testament muss vollständig handschriftlich sein und am Ende unterschrieben werden.
Tipp: Ort und Datum ergänzen.
2) Unklare Formulierungen
„Meine Familie bekommt alles“ ist oft zu ungenau.
Tipp: Personen klar benennen und Quoten festlegen (z. B. 50/50).
3) Pflichtteil übersehen
Enterben heißt nicht automatisch „geht leer aus“. Pflichtteile sind oft Geldansprüche.
Tipp: Pflichtteilsberechtigte (z. B. Kinder/Ehepartner) immer mitdenken.
4) Berliner Testament falsch eingesetzt
Beliebt, aber riskant: Kinder können nach dem ersten Todesfall Pflichtteil verlangen.
Tipp: Nur nutzen, wenn es zur Vermögens- und Familiensituation passt.
5) Kein Plan B (Ersatzerben fehlen)
Wenn der eingesetzte Erbe vorverstorben ist oder ausschlägt, wird es schnell chaotisch.
Tipp: Immer Ersatzerben bestimmen.
6) Erbe vs. Vermächtnis verwechselt
„Mein Sohn erbt mein Haus“ kann rechtlich etwas anderes bedeuten als gedacht.
Tipp: Sauber trennen: Erbeinsetzung (wer erbt insgesamt?) vs. Vermächtnis (wer bekommt was?).
7) Testament nie aktualisiert
Heirat, Scheidung, Patchwork, Immobilienkauf – vieles macht ein altes Testament unpassend.
Tipp: Alle 2–3 Jahre prüfen und bei großen Änderungen sofort anpassen.
Vermeiden Sie teure Formfehler und Streit: Ihr Anwalt für Erbrecht in Mettmann hilft Ihnen, Ihr Testament sauber zu formulieren.
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