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Warum ich mich auf das Jahr 2026 freue

Ein Ausblick aus der Kanzlei von Ute Eulenpesch in Mettmann

Das neue Jahr ist in einer Kanzlei nie einfach nur ein Kalenderwechsel. 2026 steht für viele Menschen wieder für wichtige Entscheidungen: in der Familie, bei Trennung und Unterhalt, bei der Vorsorge und bei der Regelung des eigenen Nachlasses. Genau deshalb freue ich mich auf dieses Jahr.

Ich bin Ute Eulenpesch, Rechtsanwältin in Mettmann, verheiratet und Mutter zweier
erwachsener Kinder. Seit meiner Zulassung zur Anwaltschaft im Jahr 1987 begleite ich
Menschen in rechtlichen Herausforderungen – zunächst als angestellte Juristin, seit 1998 in meiner eigenen Kanzlei im Herzen von Mettmann. Was meine Arbeit prägt, ist die Verbindung aus juristischer Klarheit, Empathie und rheinischer Bodenständigkeit. Ich bin Ute Eulenpesch, Rechtsanwältin in Mettmann, verheiratet und Mutter zweier erwachsener Kinder.

Seit meiner Zulassung zur Anwaltschaft im Jahr 1987 begleite ich Menschen in rechtlichen Herausforderungen – zunächst als angestellte Juristin, seit 1998 in meiner eigenen Kanzlei im Herzen von Mettmann. Was meine Arbeit prägt, ist die Verbindung aus juristischer Klarheit, Empathie und rheinischer Bodenständigkeit. Gerade in Zeiten, in denen sich Lebensmodelle verändern und familiäre Konflikte oft komplexer werden, ist eines besonders wichtig: eine strukturierte, verlässliche und menschliche Rechtsberatung.

2026 wird im Familienrecht ein wichtiges Jahr

Im Familienrecht zeigt sich schon jetzt, dass 2026 für viele Betroffene praktisch relevant wird. Ein zentrales Thema ist der Kindesunterhalt: Die Düsseldorfer Tabelle 2026 wurde aktualisiert, und die Bedarfssätze für minderjährige und volljährige Kinder wurden angehoben. Das Oberlandesgericht Düsseldorf weist zudem darauf hin, dass die Tabelle bundesweit als anerkanntes Hilfsmittel für die Unterhaltsberechnung verwendet wird.

Konkret wurde der Mindestunterhalt zum 1. Januar 2026 angehoben, unter anderem auf 486 EUR (0–5 Jahre), 558 EUR (6–11 Jahre) und 653 EUR (12–17 Jahre). Gleichzeitig bleibt der Bedarfssatz für auswärts wohnende Studierende bei 990 EUR. Für viele Familien ist das nicht nur eine Zahlentabelle, sondern eine sehr konkrete Frage der finanziellen Planung.

Ebenfalls wichtig: Die Düsseldorfer Tabelle 2026 enthält ergänzende Regelungen zum Selbstbehalt, u. a. beim Elternunterhalt. Solche Änderungen wirken sich in der Praxis oft unmittelbar auf Gespräche zwischen Eltern, Kindern und getrennt lebenden Partnern aus.Für mich bedeutet das: 2026 ist ein Jahr, in dem viele Menschen Orientierung brauchen – nicht nur juristisch, sondern auch strategisch.

Welche Ansprüche bestehen?
Was ist realistisch?
Was ist sinnvoll, bevor ein Konflikt eskaliert?

Familienrecht heißt oft: erst zuhören, dann handeln

Viele Mandantinnen und Mandanten kommen nicht mit einem „reinen Rechtsproblem“ in die Kanzlei. Sie kommen mit einer Lebenssituation, die belastend ist: Trennung, Streit um Unterhalt, Unsicherheit wegen der Kinder, Zukunftsängste. Deshalb beginnt meine Arbeit nicht mit Standardformularen, sondern mit einem klaren Grundsatz: zuhören, ordnen, dann handeln.

Gerade im Familienrecht ist es wichtig, die emotionalen Themen von den rechtlichen Fragen zu trennen, ohne die persönliche Seite zu ignorieren. Erst wenn Klarheit entsteht, lässt sich eine tragfähige Strategie entwickeln – ob außergerichtlich oder vor Gericht. 2026 freue ich mich deshalb besonders auf das, was gute anwaltliche Arbeit ausmacht: Menschen wieder Struktur und Sicherheit zu geben.

Auch im Erbrecht wird 2026 für viele ein Jahr der Entscheidung

Im Erbrecht erlebe ich seit Jahren ein ähnliches Muster: Viele Menschen wissen, dass sie etwas regeln sollten – schieben es aber auf. Oft so lange, bis ein akuter Fall eintritt.

Dabei ist die rechtliche Ausgangslage klar: Wenn kein Testament oder Erbvertrag vorliegt, greift die gesetzliche Erbfolge. Die NRW-Justiz erklärt dazu übersichtlich, dass dann Verwandte und der überlebende Ehe- bzw. Lebenspartner nach den gesetzlichen Regeln erben und mehrere Erben eine Erbengemeinschaft bilden können. Außerdem gilt der Grundsatz der Gesamtrechtsnachfolge: Mit dem Tod geht das Vermögen als Ganzes auf den oder die Erben über – einschließlich möglicher Verbindlichkeiten. Genau hier liegt der Grund, warum ich mich auch im Erbrecht auf 2026 freue:

Weil immer mehr Menschen erkennen, dass gute Nachlassplanung kein „Thema für später“ ist, sondern ein Akt der Verantwortung gegenüber der eigenen Familie. Ob es um ein Testament, Pflichtteilsfragen, eine Erbengemeinschaft oder die Vermeidung späterer Streitigkeiten geht – je früher man strukturiert plant, desto größer ist der Handlungsspielraum.

Rechtliche Klarheit schafft familiären Frieden

Sowohl im Familienrecht als auch im Erbrecht zeigt sich ein gemeinsames Prinzip: Unklare Erwartungen führen zu Konflikten. Klare Regelungen schaffen Ruhe. Das gilt bei Trennung und Unterhalt genauso wie bei der Nachlassplanung. Wer frühzeitig berät, sorgfältig formuliert und realistisch plant, verhindert oft jahrelange Auseinandersetzungen.

Ein praktisches Beispiel aus dem Erbrecht ist die sichere Auffindbarkeit letztwilliger Verfügungen: Das Zentrale Testamentsregister der Bundesnotarkammer stellt sicher, dass amtlich verwahrte oder notariell beurkundete Testamente im Erbfall gefunden werden. Gleichzeitig weist die Bundesnotarkammer darauf hin, dass privat verwahrte Testamente dort nicht registriert werden. Auch das ist ein Punkt, der in der Beratung oft unterschätzt wird.

2026: Mehr Veränderung, mehr Beratungsbedarf,
mehr Chancen für gute Lösungen

Im Familienrecht zeigt sich außerdem, dass politische und gerichtliche Entwicklungen weiter Bewegung bringen. Aktuell wird etwa das Abstammungsrecht intensiv diskutiert. Hintergrund ist ein Urteil des Bundesverfassungsgerichts; laut Berichterstattung muss der Gesetzgeber bis Ende März 2026 eine Neuregelung schaffen. Für betroffene Familien kann das erhebliche praktische Auswirkungen haben. Auch wenn nicht jede angekündigte Reform sofort im Alltag ankommt, ist die Richtung klar:

Familienrecht und Erbrecht bleiben 2026 hochrelevant – und sie werden nicht einfacher. Das ist genau der Grund, warum ich mich auf dieses Jahr freue: Weil gute Rechtsberatung gerade dann den größten Wert hat, wenn Menschen Orientierung brauchen.

Mein Anspruch für 2026 in Mettmann

Ich möchte auch 2026 eine Rechtsberatung anbieten, die:

• verständlich ist statt unnötig kompliziert,

• strategisch ist statt kurzfristig gedacht,

• menschlich ist statt distanziert,

• und zu Ihrer Situation passt statt nach Schema F zu arbeiten.

Dabei werde ich weiterhin von meinem engagierten Team unterstützt. Wir legen Wert auf Verlässlichkeit, klare Kommunikation und Zusammenarbeit auf Augenhöhe. Und wenn es dringend ist, sind wir nach Absprache auch außerhalb regulärer Sprechzeiten erreichbar.

Wenn Sie in Mettmann oder Umgebung Unterstützung im Familienrecht oder Erbrecht benötigen, freue ich mich darauf, Sie kennenzulernen und gemeinsam eine gute Lösung zu entwickeln.

Was ändert sich 2026 beim Kindesunterhalt?

Zum 1. Januar 2026 wurden die Bedarfssätze der Düsseldorfer Tabelle angehoben. Das
betrifft minderjährige und volljährige Kinder. Die konkreten Beträge richten sich unter
anderem nach Alter des Kindes und Einkommen.

Ist die Düsseldorfer Tabelle verbindlich?

Die Düsseldorfer Tabelle ist kein Gesetz, aber ein bundesweit anerkanntes und in der Praxis
sehr wichtiges Hilfsmittel zur Bestimmung des Kindesunterhalts. Sie wird von allen
Oberlandesgerichten verwendet.

Was passiert ohne Testament?

Wenn kein Testament oder Erbvertrag vorhanden ist, gilt die gesetzliche Erbfolge. Dann
erben Verwandte und der überlebende Ehe- bzw. Lebenspartner nach den gesetzlichen
Regeln. Mehrere Erben bilden häufig eine Erbengemeinschaft.

Erbt man auch Schulden?

Ja. Nach dem Grundsatz der Gesamtrechtsnachfolge geht nicht nur Vermögen, sondern auch
das negative Vermögen (also Verbindlichkeiten) auf die Erben über. Deshalb ist eine schnelle
rechtliche Prüfung im Erbfall wichtig.

Wie stelle ich sicher, dass mein Testament gefunden wird?

Notariell beurkundete oder amtlich verwahrte Testamente werden im Zentralen
Testamentsregister erfasst. Privat aufbewahrte Testamente werden dort nicht registriert. Eine
saubere Gestaltung und Verwahrung ist daher sehr wichtig.

Warum ist eine anwaltliche Beratung im Familienrecht so wichtig?

Weil familiäre Konflikte oft emotional und rechtlich zugleich sind. Eine gute Beratung hilft,
Ansprüche korrekt einzuordnen, Fehler zu vermeiden und eine tragfähige Strategie zu
entwickeln – besonders bei Trennung, Unterhalt, Sorge- und Umgangsfragen.

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